Welche Pflege soll man sich während der Schwangerschaft gönnen, wie bereitet man sich auf die Geburt vor und was sollte in keiner Babyausstattung fehlen? Wir haben Tipps und bewährte Ratschläge für werdende Mütter zusammengestellt.
Ich bin schwanger
Herzlichen Glückwunsch, in wenigen Monaten werden Sie Mama! Werfen wir einen Blick auf die von uns zusammengestellte Liste von praktischen Helfern, welche die Schwangerschaft nicht nur für Sie, sondern auch für Ihren Körper ein Stück angenehmer machen.
Viele Frauen werden während der Schwangerschaft von Schwangerschaftsstreifen geplagt, aber es gibt keinen Grund, sich über diese kleinen Narben den Kopf zu zerbrechen. Ihr Körper ist in der Lage, eine winzige Zelle in neun Monaten zu einem wunderschönen Baby zu machen. Das ist doch mal ein Grund, um auf sich stolz zu sein! Und was Dehnungsstreifen betrifft, diesen kann man mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr vorbeugen. Achten Sie also auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und cremen Sie 2x täglich jene Stellen mit einer Creme gegen Dehnungsstreifen ein, die zur Narbenbildung neigen (Bauch, Brust, Oberschenkel und Po).
Fürchten Sie sich von einem Dammschnitt? Die so genannte Episiotomie ist ein gängiger Eingriff, der die Geburt eines Babys erleichtert. Der Heilungsprozess verläuft jedoch nicht immer wie geplant. Wenn Sie den Dammschnitt also lieber vermeiden würden, sollten Sie Ihren Damm während der Schwangerschaft mit einem speziellen Massageöl massieren. Somit kann man ihn ein wenig „trainieren“ und vielleicht auch einen Dammschnitt verhindern.
Was es Kosmetika für Schwangere betrifft, sollten Sie die Inhaltsstoffe der einzelnen Produkte genauer durchlesen. Man sollte z. B. Retinol vermeiden, das häufig in Produkten gegen Akne enthalten ist. Hohe Konzentrationen von Retinol wirken sich nämlich negativ auf die Entwicklung des Fötus aus. Im Sommer sollten Sie wiederum Sonnencremes mit mineralischen Sonnenfiltern benutzen.
Tipp! Wann sonst als in der Zeit der Schwangerschaft sollte man Naturkosmetik mit minimalistischen Inhaltsstoffen ausprobieren?
Auf geht´s auf die Entbindungsstation
Das letzte Trimester ist hier und das bedeutet für Sie nur eines. Es ist Zeit, Ihre Sachen für den Krankenhausaufenthalt zu packen! Hier ist unsere Liste von Sachen, die Sie mitbringen sollten.
Eine Geburt ist wie ein bürokratisches Fest. So viele Dokumente, die man benötigt! Folgendes sollte man dabei haben:
- Mutter-Kind-Pass
- Personalausweis
- Krankenversichertenkarte
- Heiratsurkunde oder eine beglaubigte Zustimmung zur Vaterschaft, wenn Sie nicht verheiratet sind
- Namenserklärung zum Geburtsnamen
- Geburtsplan (falls Sie einen haben)
Packen Sie für sich zusätzlich zu gewöhnlichen Hygieneartikeln mindestens zwei Packungen Wochenbetteinlagen und ein paar atmungsaktive Wöchnerinnen Slips ein. Nicht jede Entbindungsklinik hat ein weiches Toilettenpapier, daher geht man auf Nummer sicher, wenn man gleich zwei Rollen einpackt. Eine tolle Sache sind auch die diskreten BH-Einlagen, die auslaufende Milch auffangen.
Tipp! Slips kaufen Sie am Besten eine Nummer größer, als Sie es gewohnt sind. Nach der Entbindung geht es nicht um Ästhetik, sondern um maximalen Komfort.
Stillen ist eine große Wissenschaft. Anfangs tut es meist ein bisschen weh, deshalb verdienen Ihre Brustwarzen eine gute Pflege. Tragen Sie regelmäßig eine Feuchtigkeitscreme auf, am besten eine, die man vor dem Stillen nicht abwaschen muss. Wenn Sie viel Milch haben, werden Sie eine Pumpe zu schätzen wissen, die sofort für Erleichterung sorgt und durch Milchstau hervorgerufene Entzündungen verhindert.
Die Tasche für Ihr Baby sollte vor allem Windeln, Wickelauflagen, Kleidung und einen Schnuller beinhalten (Sie wissen schon, für alle Fälle!). Ein eigenes Steckkissen ist sicher auch praktisch, denn die aus dem Krankenhaus haben generell viele Schnüre und nicht jede Mutter hat die Geduld dafür. Sie werden auch ein Pflegeöl für Kinder zu schätzen wissen, welches auf die feuchte Haut aufgetragen wird, damit es besser einzieht.
Tipp! Nehmen Sie keine Kleidung mit, die über den Kopf des Babys gezogen wird. Diese Empfehlung würden 10 von 11 Frauen unterschreiben.
Ich bin Mutter
Sie sind endlich mit Ihrem Baby zu Hause und sind auf der Suche nach einer Routine, die für alle annehmbar ist. Es gibt viele Helfer, die Ihnen diese hektische Zeit erleichtern.
Wickeln wird nun für eine Weile zu Ihrer täglichen Routine. Am schonendsten und einfachsten ist es, das Baby im Waschbecken unter fließendem, lauwarmem Wasser zu waschen. Und in Momenten, in denen man kein Waschbecken zur Hand hat, gibt es praktische Feuchttücher. Die für Windelausschlag anfällige Babyhaut sollte möglichst viel Zugang zur Luft haben und regelmäßig eingecremt werden. Klassische Stoffwindeln sind ebenso äußerst praktisch. Sie sind quasi eine Art Universal-Handtuch für das Baby.
Tipp! Zum Abwischen der zarten Babyhaut eignen sich Bambuswindeln hervorragend. Sie sind viel weicher als die aus Baumwolle.
Und wenn das Baby schläft, kann sich Mama den Luxus in Form einer Dusche gönnen! Dafür müssen Sie einfach das Babyphone einschalten und in der Nähe haben. Nicht nur im Wochenbett sollte man zu Intimpflegeprodukten greifen, die keine Reizungen verursachen und den natürlichen pH-Wert des Intimbereichs wiederherstellen. Und das Baby? Ihr Baby wird idealerweise in Wasser und Öl gebadet. Achten Sie dabei auf die Falten am Körper, zwischen den Zehen, unter dem Kinn und hinter den Ohren.
Ein Still-BH ist inzwischen definitiv Ihr zweites Zuhause. Und falls Sie nicht stillen, lassen Sie den Kopf nicht hängen. Die Erfindung des Jahrhunderts ist der Flaschenwärmer, der die optimale Temperatur von Säuglingsmilch oder sogar Lebensmitteln aufrechterhält. Sie werden ihn sicher lange und oft benutzen. Und er wird nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs nützlich sein!
Was denken Sie, fühlen Sie sich jetzt ein bisschen mehr auf Ihre Mutterrolle bereit? Wir drücken Ihnen die Daumen und wünschen Ihnen alles Gute für diese neue Lebensetappe 💕👶
















































